Kann man mit Kryptowährungen etwas bezahlen? // Meine Erfahrungen mit Bitcoin & Co.

BTC ETH
Lesezeit: 10 Minuten

Aktuell sind Kryptowährungen mal wieder sehr angesagt. Letzten September hat El Salvador als erstes Land der Welt Bitcoin zu einer offiziellen Währung gemacht. Ein Verbot von Kryptowährungen, zumindest jenen, die einen Proof-of-Work-Mechanismus verwenden (wie Bitcoin), ist im März im EU-Parlament gescheitert. Dass sich die Politik wieder intensiver mit dem Thema Krypto beschäftigt, zeigt meiner Ansicht nach, dass das Thema langsam im Mainstream ankommt. Viele Finanzinfluencer bewerben derzeit verschiedene Krypto-Trading-Möglichkeiten. Immer mehr Onlinebroker führen neben dem Aktien-/ETF-Handel auch neue Funktionen zum Handel mit Kryptowährungen ein, entweder direkt oder als Zertifikate.

Ich möchte heute meine bisherigen (zugegebenermaßen begrenzten) Erfahrungen mit Kryptowährungen mit dir teilen. Ich habe Anfang 2018, auf dem absoluten Höhepunkt des damaligen Hype-Cycles, einige Coins gekauft. Vor kurzem habe ich einen Teil dieses Krypto-Portfolios wieder verkauft und von dem Geld ein neues Sofa bezahlt. In den vier Jahren habe ich einiges gelernt und meine Meinung zum Thema Kryptowährungen daher teilweise geändert.

Hyper, hyper

Der Hype um Kryptowährungen bzw. den Bitcoin als bekanntesten Coin steigt immer dann an, wenn auch der Kurs steigt. Aktuell steht der Bitcoin-Euro-Kurs über 35.000 Euro. Das ist 30% weniger als beim letzten Höchststand im November 2021, wo kurz über 55.000 Euro erreicht wurden. Als ich Anfang 2018 eingestiegen bin, stand Bitcoin gerade erstmalig bei über 15.000. Damals eine Sensation! Und der Anstieg war innerhalb kurzer Zeit immer stärker geworden. Der Fall kam genauso schnell.

Ich bin Anfang 2018 genau zum damaligen Höhepunkt des Hypes eingestiegen… 🙈

Volatilität, also (sehr) starke Schwankungen, gehört beim Thema Kryptowährungen dazu. Dabei schwanken die Kurse bei den verschiedenen Kryptowährungen deutlich stärker als bei Einzelaktien. Und Einzelaktien schwanken im Vergleich zu ETFs / Indexfonds schon deutlich stärker. Also definitiv nichts für schwache Nerven.

Doch sind Kryptowährungen und Aktien überhaupt vergleichbare Investments?

Für mich persönlich sind diese beiden Themen nicht vergleichbar. Aktien sind Unternehmensbeteiligungen, denen ein gewisser Unternehmenswert gegenübersteht. Das kann z.B. das Inventar, Lieferverträge / Kundenbeziehungen, Patente oder der Wert einer Marke sein. ETFs bzw. Indexfonds sind Wertpapiere, die mehrere Aktien bündeln und durch diese Diversifikation des Risiko und die Volatilität reduzieren.

Als Aktionär erhalte ich ggf. eine Dividende, die in der Regel aus dem erwirtschafteten Gewinn des Unternehmens bezahlt wird. Trauen viele Investoren einem Unternehmen zu, in Zukunft weiterhin erfolgreich zu wirtschaften und Gewinne zu erzielen bzw. zu wachsen, steigt der Aktienkurs. Die zukünftige Gewinnerwartung wird quasi eingepreist. Manchmal gehen die Meinungen zur Zukunft eines Unternehmens auseinander. Dann bietet sich die Möglichkeit zur Spekulation, wie neulich bei Game Stop. In der Regel stellt der Aktienkurs eines Unternehmens aber einen recht guten Schätzer für den Unternehmenswert dar.

Krypto-Coins steht kein reeller Wert gegenüber

Kryptowährungen sind hingegen eine reine Spekulation darauf, dass ich in der Zukunft einen Käufer finde, der bereit ist, mir für meinen Coin mehr Geld zu zahlen als ich ausgeben musste, um ihn zu kaufen. Zusätzlich gibt es bei Kryptowährungen auch die Möglichkeit, Coins durch Mining (statt Kauf) zu erhalten, aber auch das ist nicht kostenfrei, sondern verbraucht vor allen Dingen viel Energie. Einen echten Gegenwert hat der virtuelle Blockchain-Token also nicht. Krypto-Coins sind ebenso wie Aktien Zukunftswetten.

Neue Coins werden meist mit einem spezifischen Nutzenversprechen auf den Markt gebracht. Beispielhaft, dass sie Zahlungen schneller als andere Coins verarbeiten können oder durch geschickte Bündelung von Transaktionen noch mehr Privatsphäre bieten. Ob sich ein Coin durchsetzt, hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, wie viele tatsächliche Anwendungsfälle es für diese Kryptowährung gibt, also ob man z.B. tatsächlich etwas damit bezahlen kann. Vielmehr geht es darum, dass es eine aktive Community gibt, die an dieses Projekt glaubt und es weiterentwickelt.

Bitcoin, Ethereum … und Dogecoin?

Man könnte also sagen, dass die erfolgreichsten Coins die größten, weitverbreitetsten Coins sind. Das sind schon seit einigen Jahren mit weitem Abstand Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH). Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass man mit diesen beiden Coins auch automatisch am meisten Geld durch Spekulieren gewinnen kann. Wer es darauf anlegt, möglichst viel Gewinn zu machen, könnte auf noch junge, unbekanntere Projekte und Coins setzen und hoffen, dass diese bekannter und beliebter werden und ihr Kurs dadurch steigt. Manchmal reicht dazu ja wie bei Dogecoin ein einzelner Elon-Musk-Tweet

Dogecoin ist die Erfindung zweier Software-Ingenieure aus den USA, die sich damit über Bitcoin lustig machen wollte. Das Logo der Kryptowährung ist ein Shiba-Inu und der Name beruht auf dem absichtlich falsch geschriebene Wort „doge“ statt dog. Aus dem Meme ist zwischendurch mal kurz ein Hype-Coin geworden.

Diversifizieren von Kryptos – gut oder schlecht?

Aber woher soll man wissen, welche noch relativ unbekannten Coins in Zukunft erfolgreich werden? Ich weiß es auch nicht. Es gibt immer irgendwelche Projekte, die gerade gehyped werden. Basierend auf meiner eigenen Erfahrung mit Kryptowährungen würde ich eher davon abraten, sein Geld gleichmäßig auf viele verschiedene Projekte aufzuteilen. Wem es Spaß macht, sich richtig in die Krypto-Szene einzulesen und so einige „sichere Geheimtipps“ zu finden, der kann solche hochspekulativen Wetten mit kleinem Geld eingehen. Wer allerdings nur vom generellen Hype um das Thema Crypto profitieren will, sollte sein Geld wohl eher nur in die beiden Schwergewichte Bitcoin und Ethereum tauschen. Oder – noch einfacher – an der Krypto-Preisentwicklung über börsengehandelte Zertifikate partizipieren. Denn diese sind in der Regel für Privatanleger deutlich günstiger und einfacher zu kaufen und verkaufen.

Vorsicht Gebühren!

Ich wollte statt in Zertifikate aus Interesse lieber in echte Coins investieren. Für mich war der Kauf von Kryptowährungen nämlich nicht nur eine rein monetäre Spekulation. Ich wollte auch die Blockchain-Technologie „live erleben“.

Egal ob mit Zertifikaten oder tatsächlichen Coins: Du solltest nur Geld für den Kauf einsetzen, das du wirklich absolut bereit bist, zu verlieren! Auf Grund der doch recht hohen Gebühren rund um das Thema Krypto lohnt es sich meist nicht, nur Kleinstbeträge zu investieren. Unter 1.000 Euro würde ich – ähnlich wie bei Aktieninvestments – genauer recherchieren, welcher Anbieter für diese Summe günstige Transaktionsgebühren anbietet. Ich habe mich damals bei meinem ersten Kauf von Kryptowährungen Anfang 2018 für die Börse Bitpanda entschieden. Es gab damals noch nicht so viele Anbieter wie heute.

Über die Gebühren habe ich mir damals – ehrlicherweise – noch keine Gedanken gemacht. Wie viel Geld allein durch den Kauf, Tausch und die Transaktionsgebühren beim Senden der Coins von der Börse in mein eigenes Wallet verloren geht, finde ich im Nachhinein wirklich erstaunlich. Christoph und ich haben Anfang 2018 gemeinsam für 5.500 Euro fünf verschiedene Krypto-Coins gekauft. Allein ca. 6% dieses Gelds gingen für den Tausch von Euro in die Coins sowie den Transfer in unser Wallet drauf.

Lehrgeld

Dabei habe ich mich damals allerdings auch nicht besonders schlau angestellt, sondern einige eher teure Entscheidungen getroffen. Zum Beispiel habe ich die Coin-zu-Coin-Tauschfunktion meines Wallets genutzt, statt an einer Börse zu einem besseren Kurs zu tauschen. Auch habe ich bei der Börse zum Teil eine Einzahlmethode genutzt, die zwar schneller, aber dafür auch gebührenreicher war. Aber all diese Erfahrungen sind für mich Teil des „Lernpfads“, wie diese neue Technologie funktioniert.

Wenn man Coins wieder zu „echtem“ Geld machen will, kommt man um zwei Arten von Gebühren allerdings nie herum: Einmal muss man die Transaktionskosten der Blockchain selbst zahlen, um Geld von seinem Wallet zurück zu einer Börse zu transferieren. Zweitens nimmt die Börse eine gewisse Gebühr, um den Tausch vorzunehmen. Zumindest die Auszahlung auf ein Bankkonto selbst ist dann zumindest bei Bitpanda gebührenfrei und dank Sofortüberweisung auch noch extrem schnell.

Alles falschgemacht, was man falsch machen konnte?

Wie bereits erwähnt bin ich zum absolut schlechtesten Zeitpunkt in Kryptowährungen eingestiegen. Anfang 2018 standen alle Kryptowährungen auf ihrem damaligen absoluten Höchststand. Einige Freunde von mir hatten bereits einige Monate vorher investiert. Sie erzählten mir ständig von ihrem steigenden Portfolios. Klassische FOMO also? Vielleicht.

Mir war irgendwie klar, dass es nicht so weitergehen konnte mit den stetig steigenden Kursen. Aber ich fand die Blockchain-Technologie spannend und sah keinen anderen guten Weg, davon zu profitieren als über Kryptowährungen.

Blockchain heute: Mehr Anwendungsfälle, aber weiterhin nicht für’s Bezahlen

Heute, 4 Jahre später, ist Blockchain als Technologie weiterhin in aller Munde. Und inzwischen gibt es auch tatsächlich ein paar echte Anwendungsfälle für digitale Schuldverschreibungen, Trade Finance und allerlei Zahlungen im Internet. Der echte Durchbruch als Technologie fehlt allerdings weiterhin, denn bei vielen Anwendungsfälle gibt es nicht-technologische Hürden. Wie z.B. bei einer Ablösung der klassischen Immobiliengrundbücher durch eine Blockchain, wo die Initialisierung der aktuellen Eigentümerschaft das Hauptproblem darstellt. Gibt man einmal falsche Informationen in eine Blockchain, lassen diese sich technologiebedingt eben nicht mehr ändern. Man muss sich also bei der Übertragung von Eigentumsverhältnissen in eine Blockchain absolut sicher sein, dass keine Fehler in den Daten vorhanden sind. Das geht also nur wirklich gut, wenn neue Eigentumsverhältnisse geschaffen werden wie eben bei den Schuldverschreibungen oder erstmaligen Börsengängen von Unternehmen (IPOs).

Um normale Zahlungen im alltäglichen Leben tatsächlich ersetzen zu können, ist speziell der Bitcoin einfach viel zu langsam. Bitcoin-Transaktionen dauern aktuell häufig eine ganze Stunde oder sind – bei höherer Geschwindigkeit – sehr teuer. Auch Ethereum-Transaktionen dauern eher mehrere Minuten als Sekunden. Will ich so lange an der Kasse im Supermarkt stehen und darauf warten, dass mein Geld ankommt? Eher nicht.

Natürlich gibt es viele Coins, die bewusst damit werben, dass sie genau solche schnellen Transaktionen zum Bezahlen ermöglichen. Aber richtig durchgesetzt hat sich davon noch keiner. Ich habe Anfang 2018 den Coin „DASH“ gekauft, der – wie der Name schon andeutet – auch mit Schnelligkeit geworben hat. Technologisch konnte dieses Versprechen zwar eingelöst werden, aber die Wertentwicklung dieses Coins war trotzdem schlecht. Das Schwergewicht Bitcoin ist einfach sehr schwierig abzulösen. Der Krypto-Markt ist in Summe stark von Netzwerkeffekten geprägt. The winner takes it all.

Entwicklung meines Krypto-Wallets

Ich habe Anfang 2018 fünf verschiedene Coins gekauft. Neben den „Klassikern“ Bitcoin und Ethereum habe ich mir auch Litecoin, Dash und Bitcoin Cash ins Wallet gelegt. Bei meiner Auswahl habe ich besonders nach Bitcoin-Alternativen mit schnellen Transaktionszeiten gesucht. Heute glaube ich persönlich nicht mehr daran, dass sich eine der heute großen Kryptowährungen wirklich als Zahlungsmittel durchsetzen wird. Aber damals war diese Möglichkeit the next big thing 😉

Anteile gerundet

Da mir klar war, dass die Kurse nicht ewig weiter steigen können, hatte ich mir einen – wie ich fand – schlauen Plan überlegt: Immer wenn sich der Wert meiner Coins verdoppelt hatte, würde ich mir 25% des Portfolios auszahlen, um Gewinne mitzunehmen. So hätte ich meinen Einsatz „relativ schnell“ wieder und würde trotzdem von weiteren Steigerungen profitieren. Wer den Verlauf des Bitcoin-Kurs von ganz oben noch im Kopf hat, kann schon einmal anfangen zu lachen…denn natürlich kannten die Kurse direkt nach meinem Einstieg nur eine Richtung: nach unten.

Das erste Jahr

Nichts mit Gewinne sichern

Aus den initialen 5.500 Euro wurden im Laufe der nächsten 12 Monate weniger als 1.000 Euro. Für mich kam das dann auch wieder nicht überraschend – irgendwie hatte ich es ja geahnt. Ich trauerte dem Geld nicht nach, da ich mich mental sowieso direkt beim Kauf davon verabschiedet hatte und ließ mein Wallet liegen. Ich habe das Geld nie in meiner jährlichen Vermögensübersicht vermerkt und werde das auch in Zukunft nicht machen. Für mich ist das Krypto-Portfolio tatsächlich nur eine Technologie-Wette und reine Spekulation, kein Investment und schon gar keine Altersvorsorge.

Nach den ersten paar Wochen, die es noch spannend war, die Kursbewegungen der Coins zu verfolgen, habe ich auch kaum noch in das Wallet geschaut. Genau wie bei einem meiner beiden Aktiendepots kann ich auf das Krypto-Wallet nur zugreifen, wenn ich meinen uralten Laptop anwerfe – und das mache ich höchstens einmal im Quartal, manchmal monatelang gar nicht.

Tops und Flops

Hätte, hätte, Fahrradkette

Ursprünglich hatte ich ca. 56% des Gelds in Bitcoin und Ethereum getauscht, den Rest in andere Krypto-Währungen. Diese entwickelten sich allerdings im Zeitverlauf konstant schlechter als die beiden großen Flagschiffe. So lag Anfang April 2022 der Anteil dieser drei kleineren Positionen bei nur noch ca. 7%. Und das, obwohl ich seit Kauf nie ein Rebalancing vorgenommen hatte. Im Rückblick muss man sagen: Zum Glück!

Während sich die drei Alt-Coins also sehr schlecht entwickelten und mehr oder weniger konstant an Wert verloren haben seit 2018, entwickelten sich Bitcoin und Ethereum seit dem 4. Quartal 2020 wieder sehr positiv. Der Wert von BTC und ETH hat sich im Vergleich zu meinem Einstieg 2018 inzwischen (mehr als) verdoppelt, zwischenzeitlich war es sogar eine Verdreifachung.

True Story: Wie ich unser neues Sofa mit Cryptos bezahlte

Während Christoph und ich gerade ein neues Sofa als Ersatz für unsere ziemlich durchgesessene, 7 Jahre alte Schlafcoach suchten, erinnerte ich mich zufällig an meinen Krypto-Gewinne-sichern-Plan aus 2018. Auch wenn sich 3 der 5 Krypto-Coins in meinem Wallet ziemlich schlecht entwickelt hatten, führten die Kursgewinne von Bitcoin und Ethereum in Summe dazu, dass der Wert des Wallets sich inzwischen ziemlich genau verdoppelt hatte.

Man braucht anscheinend nur etwas mehr Geduld, denn der nächste Hype-Cycle kommt doch wieder!

Ich habe das zum Anlass genommen, die drei Flop-Coins zu verkaufen bzw. wieder in Euro umzutauschen. Da das leider noch nicht für unser neues Sofa gereicht hat, habe ich zusätzlich noch etwas Bitcoin verkauft. BTC stand zu dem Zeitpunkt etwas besser als ETH und macht den größeren Anteil aus. Jetzt besitze ich ganz grob ungefähr gleich viel BTC wie ETH – jedenfalls bis die nächsten Kursschwankungen dieses Verhältnis wieder verändern.

In der Grafik des Wallet-Werts ist das (Geld für das) Sofa als kleine Lücke zwischen der ursprünglichen, blauen Kurve und der neuen, türkisen Kurve kaum zu sehen. Lustigerweise habe ich völlig zufällig zu einem ganz guten Zeitpunkt verkauft. Danach sind die Kurse mal wieder deutlich gesunken – ungefähr um ein halbes Sofa, wenn man es so rechnen möchte ;).

Und in Zukunft?

Den gesamten damaligen Einsatz von 5.500 Euro habe ich natürlich noch nicht wieder heraus. Dafür müsste mindestens noch einmal eine Verdopplung des BTC und ETH-Kurses passieren. Und ich müsste mich dann wieder im zufällig richtigen Moment daran erinnern, dass hier noch ein wenig virtuelles Geld in der Blockchain schlummert. Wie realistisch eine weitere Verdopplung ist, kann ich heute noch weniger einschätzen als ich 2018 geglaubt habe, es einschätzen zu können. Die Blockchain-Technologie finde ich weiterhin sehr spannend, aber heute glaube ich nicht mehr daran, dass sich Bitcoin selbst dauerhaft durchsetzen wird. Ethereum rechne ich da, vor allen Dingen durch die geplante Umstellung auf den Proof-of-Stake-Mechanismus, mehr Chancen zu. Ich warte einfach ab und freue mich darüber, dass ich aktuell mehr virtuelles Geld als 2018 habe und ein neues, ganz reales Sofa dazu.

Was hältst du von Krypto-Währungen? Besitzt du welche? Wenn ja, für welche Coins hast du dich entschieden und wieso? Welche Anwendungsfälle der Blockchain haben für dich Zukunftspotential? Zählen Cryptos für dich als Investments oder Altersvorsorge? Wenn nein, was spricht für dich persönlich gegen oder für eine Spekulation mit Coins?

2 Replies to “Kann man mit Kryptowährungen etwas bezahlen? // Meine Erfahrungen mit Bitcoin & Co.”

  1. Sehr guter Artikel, vielen Dank dafür. Ich habe den ganzen Crypto Hype bisher nur von der Seitenlinie betrachtet. Bisher sehe ich auch keinen Anlass dafür, dies zu ändern. Natürlich sind eine Menge Leute mit den Coins sehr reich geworden, aber das passiert in jedem anderen Markt auch. Immerhin sind ja 2 Billionen $ aus dem Nichts geschaffen worden und die müssen ja irgendwo hingekommen sein…
    Grüße
    Martin

  2. Hallo Martin,
    danke für deinen Kommentar. Hypes gibt es tatsächlich ständig! Zuletzt NFTs, die jetzt auch erstmal wieder auf einem absteigenden Ast sind nach dem ersten Interesse. Kommt aber bestimmt auch nochmal wieder…davor Wasserstoffaktien und was weiß ich noch alles.
    Man muss ja nicht überall dabei sein.
    Viele Grüße
    Jenni

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