Was passiert, wenn du im Alter zum Pflegefall wirst? // Finanzielle Auswirkungen von Pflegekosten

Zwei ältere Damen
Lesezeit: 8 Minuten

Das Schreckgespenst für amerikanische FIRE-Vorruheständler ist die Krankenversicherung. Dieser Posten bringt in deutsche FIRE-Pläne allerdings kaum zusätzliche Unsicherheit, insbesondere wenn man gesetzlich krankenversichert ist. Auch privat Krankenversicherte können mit guter Planung (und die braucht man für FIRE sowieso) die Kosten für die Gesundheitsvorsorge im Alter beherrschbar halten. In Deutschland spukt daher ein anderes Schreckgespenst durch Altersvorsorgeratgeber und Finanzblogs: Was ist, wenn ich im Alter pflegebedürftig werde?

Mit welcher Wahrscheinlichkeit tritt überhaupt ein Pflegefall ein?

Laut einer Studie der Versicherung R+V aus dem Jahr 2013 liegt die Wahrscheinlichkeit, dass eine erwachsene Person im Laufe ihres weiteren Lebens pflegebedürftig wird, für Männer über 50% und für Frauen auf Grund der höheren Lebenserwartung sogar noch höher. Rechnet man die Wahrscheinlichkeiten bei einem Ehepaar zusammen, so liegt die Chance, dass zumindest einer der beiden pflegebedürftig wird, bei ca. 80%. Das statistische Landesamt Rheinland-Pfalz ermittelte bereits 2005, dass mehr als die Hälfte der über 90-jährigen zum damaligen Zeitpunkt pflegebedürftig war. Für 2050 wurde eine Pflegewahrscheinlichkeit von ca. einem Viertel aller über 75-jährigen prognostiziert.

Die meisten Pflegebedürftigen werden durch ihre Angehörigen zuhause gepflegt. Nur ein Viertel der Pflegebedürftigen wird derzeit in einem Heim gepflegt.

Was kostet (vollstationäre) Pflege?

Ein Platz im Pflegeheim umfasst mehrere Kostenblöcke: Die Pflege selbst, die Unterbringung, die Verpflegung sowie eine Beteiligung an den Investitionskosten des Pflegeheims. Letzteres ist wie eine Modernisierungsrücklage z.B. für das Gebäude zu verstehen. Seit 2017 zahlt jeder Bewohner eines Pflegeheims (in Pflegegrad 2-5) für die Pflegekomponente den gleichen Eigenanteil wie andere Bewohner im gleichen Pflegeheim mit anderen Pflegegraden. Die unterschiedlichen Kosten für die verschieden intensive Pflege werden über die Sätze, die die gesetzliche Pflegeversicherung als Zuschuss zahlt, abgedeckt.

Wer zuhause durch Angehörige oder einen Pflegedienst gepflegt wird, zahlt seine Miete und Verpflegung wie gehabt weiterhin selbst. Die Zuschüsse der gesetzlichen Pflegeversicherung für ambulante und stationäre Pflege unterscheiden sich innerhalb des gleichen Pflegegrads kaum voneinander. Für einen Platz im Pflegeheim gilt also auch, dass es neben dem Zuschuss der gesetzlichen Pflegeversicherung für die eigentliche Pflegeleistung immer auch einen Eigenanteil für Unterbringung und Verpflegung gibt, der selbst zu tragen ist.

Pflegezuschuss nach Pflegegrad
Die Zuschüsse der gesetzlichen Pflegeversicherung für ambulante und stationäre Pflege.

Diese Kosten für die Unterbringung (und ggf. auch Verpflegung) können sich zwischen den Bewohnern des gleichen Heims unterscheiden. Zum Beispiel auf Grund der gewählten Größe des Zimmers oder seiner Lage und Ausstattung (Stockwerk, Balkon/Terrasse, etc.). In Summe unterscheidet sich der monatliche Eigenanteil zwischen verschiedenen Pflegeheimen deutlich voneinander. Und auch wenn man sich Durchschnittswerte anschaut, gibt es je nach Bundesland deutliche Unterschiede:

Eigenanteil nach Bundesland
Quelle: Verband der privaten Krankenversicherer. Andere Quellen kommen aber zu sehr ähnlichen Zahlen.

Im Bundesschnitt liegt der Eigenanteil nach aktuellen Zahlen des Verbands der privaten Krankenversicherer bei 2.057 Euro im Monat. Nordrhein-Westfalen hat mit 2.502 Euro den höchsten Durchschnittswert.

Welche weiteren Ausgaben sollte man berücksichtigen?

Hinzu kommt ein gewisses persönliches „Taschengeld“, z.B. für Kleidung, Zuzahlung zu Medikamenten, den Friseur, persönliche Einkäufe oder Unternehmungen. Wer als Heimbewohner auf Sozialhilfe angewiesen ist, der bekommt derzeit 116,64 Euro pro Monat zur persönlichen Verfügung plus ggf. 22 Euro Bekleidungspauschale. Mit diesem Wissen denke ich, dass man für diesen Posten mit 300 Euro pro Monat eine gute Kalkulationsgrundlage hat. Ich persönlich habe aktuell ein Budget von etwa 400 Euro im Monat für alle Arten von „persönlichem Konsum“ (inkl. Geschenken, Spenden, Mittagessen in der Kantine, etc.). Ich denke also, mit 300 Euro pro Monat kommt man wohl recht gut hin.

Die Gesamtkosten (nach Zuschuss der Pflegeversicherung) liegen für eine Person bei vollstationärer Pflege damit bei durchschnittlich 2.350 – 2.800 Euro pro Monat bzw. 28.200 – 33.600 Euro im Jahr.

Finanzielles Risiko Pflegefall?

Verdoppelt man diesen Betrag, um für zwei Personen zu rechnen, entspricht dies ungefähr der Obergrenze des Budgets, das Christoph und ich für unsere FIRE-Zeit an Ausgaben einplanen. Zusammen mit den verschiedenen Puffern, die in meinem FIRE-Finanzplan bewusst nicht berücksichtigt sind, finde ich dieses Ergebnis daher auf den ersten Blick nicht dramatisch: Unser geplantes RE-Budget (bzw. dessen Obergrenze) deckt die Kosten für zwei Plätze im Pflegeheim ab. Spricht allerdings für eine Orientierung unserer Ausgabenplanung an der Obergrenze.

Allerdings ist das eine Milchmädchenrechnung. Denn finanzielle Probleme ergeben sich nicht unbedingt, wenn beide Partner zufällig gleichzeitig vollstationär pflegebedürftig sind. Sondern eher, wenn nur ein Partner (stationär) gepflegt werden muss. Denn der andere Partner möchte in einem solchen Fall meist gerne in seiner gewohnten Umgebung bleiben. Somit bleiben alle Fixkosten für Miete, Nebenkosten, Telefon/Internet, Strom, etc. in voller Höhe bestehen bzw. sinken nur geringfügig.

In verschiedenen Studien und wissenschaftlichen Untersuchungen werden Single-Werte normalerweise nicht mit einem Faktor 2, sondern oft mit dem Faktor 1,7 auf ein Paar umgerechnet. Diese 0,3 Unterschied zum doppelten Budget sind der angenommene Vorteil durch das Zusammenleben und Teilen der Fixkosten. Umgedreht braucht die Einzelperson also ca. 59% statt nur 50% des gemeinsamen Budgets als Paar. Auf Basis der Zahlen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des statistischen Bundesamts ergibt sich ein Faktor von ca. 56%.

Gehen wir von dem im Artikel zum RE-Ausgabenniveau angenommenen realistischen Ausgabenniveau (110% unserer 2020er Ausgaben) aus, würden durch einen vollstationären Pflegeheimplatz bereits 50% bis 60% unseres gemeinsamen RE-Budgets verbraucht. Geht man zusätzlich davon aus, dass der zuhause verbleibende Partner weiterhin 56%-59% des vorherigen gemeinsamen Budgets braucht, fehlen also mindestens 6% – im schlimmsten Fall sogar fast 20% – des vorherigen Budgets. Diese müsste der zuhause gebliebene Partner einsparen, damit die Rechnung noch aufgeht.

Selbst wenn wir tatsächlich solange weitersparen, dass wir unser RE-Ausgabenniveau bis auf die geschätzte Obergrenze (120% von 2020) anheben können, müssten zur Finanzierung eines Pflegeheimplatzes noch 3%-15% des Budgets eingespart werden. In einem höheren RE-Budget ist allerdings auch etwas mehr „Luft“ für Veränderungen, denn die Fixkosten steigen nicht.

Ist solche eine Einsparung doch nur mit einem Umzug in eine günstigere Wohnung möglich?

Nimmt man unsere aktuelle 2020er Ausgabenstruktur an, bei der die Fixkosten inkl. Miete ca. 45% unserer Ausgaben betragen, ist die Antwort wohl „ja“. Denn unser „2020er-Budget“ würde die oben genannten durchschnittlichen jährlichen Pflegekosten gleichzeitig mit der aktuellen Miete nicht hergeben. Unsere 2020er Ausgaben lagen allerdings auch unterhalb unseres geplanten RE-Aufgabenniveau.

Geht man von der im Artikel angesprochenen Obergrenze des Ausgabenniveaus aus (120% unserer 2020er Ausgaben), verringert sich der Fixkostenanteil relativ gesehen auf nur noch 37%. Auch mit diesem Wert würde es aber weiterhin recht knapp werden. Obwohl unser RE-Budget in diesem Fall recht gut ausreichen würde für zwei vollstationäre Pflegeheimplätze, reicht es für die Konstellation Pflegeheim + bestehende Wohnung durch die Doppelbelastung bei den Unterbringungskosten nur mit einigen Einschränkungen.

Es würden zwar sicherlich einige Blöcke im Budget in einer solchen Situation weg- bzw. deutlich geringer ausfallen, z.B. das Urlaubsbudget. Wenn wir für Urlaube in unserem RE-Budget großzügige 10% ansetzen, ließen sich diese natürlich auch recht schmerzlos wieder einsparen. Trotzdem könnte es je nach den genauen Kosten für das Pflegeheim knapp werden. Die Unterschiede sind hier riesig!

In Mecklenburg-Vorpommern kostet ein Pflegeheim im Landesdurchschnitt zum Beispiel 39% weniger als im nordrhein-westfälischen Landesdurchschnitt. Und auch innerhalb eines Landes bzw. sogar im gleichen Ort unterscheiden sich die Kosten zum Teil enorm. Ein Pflegeheim, das bei mir in der Nähe liegt, kostet 50% mehr als ein anderes, das keine 10km entfernt liegt. Hier kann man sich selbst ein Bild machen über die Angebote in der eigenen Region.

Und was nun?

Persönlich bin ich trotz dieser Zahlen nicht besorgt um meinen Weg zu FIRE. Unser Finanzplan sieht Null Euro gesetzliche Rente vor und berücksichtigt auch unsere Riester-, Rürup- und Betriebsrenten nicht. Genau für einen solchen „Fall der Fälle“ ist dieser Puffer gedacht.

Allerdings haben mich die heutigen Rechnungen doch ein wenig nachdenklich gemacht, ob ich nicht doch lieber auf unsere Obergrenze des RE-Budgets hinarbeiten sollte. Dies wäre besondere interessant, wenn wir das zusätzliche Geld in den ersten Jahren nach FIRE nicht komplett ausgeben würden, sondern so einen weiteren Puffer aufbauen könnten.

Absicherung durch Pflegeversicherung?

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, eine Pflegeversicherung abzuschließen. Diese lohnt sich besonders, wenn man noch jung ist. Wer erst mit 60 Jahren durch die eigenen Eltern merkt, dass Pflegekosten hoch sein können, für den ist es bereits zu spät. Und auch wer bereits am eigenen Leib erfahren hat, wie wichtig die eigene Gesundheit doch ist, wird wahrscheinlich keine bezahlbare Pflegeversicherung mehr finden. In einem älteren Zeitungsartikel wird die Pflegeversicherung daher auch sehr kritisch beleuchtet: „Wer sie sich leisten kann, braucht sie nicht, und wer sie braucht, kann sie sich nicht leisten“ wird die Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale zitiert.

Stimmt das?

Ganz so kritisch sehe ich das nicht: Insbesondere für Menschen, die ihr Vermögen im Alter schützen wollen, ist eine Pflegeversicherung eine gute Idee. Natürlich gibt es andere, wichtigere Versicherungen (wie Haftpflicht). Aber wer sein Erbe schützen und für seine Kinder erhalten will, für den ergibt es durchaus Sinn, eine Pflegeversicherung abzuschließen. Denn so muss das eigene Vermögen nicht für die Finanzierung der Pflegekosten aufgebraucht werden.

Auch für Menschen, die keine Kinder bzw. Angehörige haben, die sie zuhause pflegen können (oder dies nicht möchten), kann eine Pflegeversicherung Sinn ergeben. Denn selbst wenn ein Pflegedienst die pflegerischen Kernaufgaben übernimmt, ist es gerade der Rest, die kleine Unterstützung im Alltag, der schwer zu ersetzen oder nur teuer erkauft werden kann. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, einen vollstationären Pflegeheimplatz zu benötigen, wo rund um die Uhr eine Pflegekraft zumindest theoretisch verfügbar ist.

Viele Versicherungen sind finanziell gesehen nicht notwendig bzw. „rechnen sich nicht“ bei genauerem Hinsehen. Aber darum geht es auch gar nicht. Schaue ich nur auf die erwartete Rendite, ist es im Durchschnitt meist besser, selbst zu sparen statt eine Versicherung zu bezahlen. Doch was, wenn der Schaden bereits ganz am Anfang des Lebens eintritt, wo noch nicht viel angespart werden konnte? In einer solchen Situation hilft die schönste Rendite-Rechnung nichts.

Versicherungen als disziplinarische Maßnahme

Zudem bieten viele Versicherungen ein gutes Gefühl im Schadensfall. Und sie zwingen zu einer Disziplin, die man so sicherlich nicht aufbringen würde. Oder wer würde wirklich jedes Jahr die 50 oder 80 Euro für die Hausratversicherung auf ein separates Sparkonto zurücklegen, um davon in Zukunft mal den Verlust aus einem Einbruchdiebstahl oder Wasserschaden zu bezahlen?

Auch eine Handyversicherung ist rechnerisch gesehen eigentlich unsinnig. Als mir diesen Sommer mein Handy aus Versehen ins Wasser gefallen ist und kaputt ging, habe ich mich trotzdem ziemlich über mich selbst geärgert, dass ich jetzt ein neues kaufen muss. Versicherungen bieten in solchen Fälle ein gutes Gefühl und obwohl das natürlich Luxus ist, muss es nicht schlecht sein. Bei einer Pflegeversicherung ist es ähnlich. Die Beiträge, die bei genügend jungem Vertragsbeginn sehr lange deutlich unter 50 Euro pro Monat bleiben, können viele wahrscheinlich ohne Probleme bezahlen.

Die gleichen 50 Euro in einen ETF-Sparplan einzahlen ist eindeutig renditereicher. Aber rühre ich den dann tatsächlich nicht an, außer der Pflegefall tritt ein? Und habe ich genug Disziplin, um den Betrag bis ins hohe Alter separat von meiner sonstigen Altersvorsorge und Vermögen zu halten? Oder würde ich das Geld vielleicht doch mit 67 zum Rentenbeginn für eine Weltreise ausgeben und damit meine eigene Absicherung später gefährden?

Außerdem schützt eine Pflegeversicherung nicht nur vor den hohen Kosten im Alter, sondern natürlich auch, falls bereits in jungen Jahren etwas passiert. Die Wahrscheinlichkeit, als Mensch unter 60 Jahren pflegebedürftig zu werden, ist extrem gering, unter 1%. Man kann seinen Finanzplan nicht auf jede noch so kleine Wahrscheinlichkeit ausrichten. Eine Versicherung hilft aber natürlich auch in so einem extrem unwahrscheinlichen Szenario.

Welche Versicherungen besitzt du? Hast du schon einmal über eine Pflegeversicherung nachgedacht? Hast du Sorge vor hohen Pflegekosten im Alter? Planst du hierfür einen finanziellen Puffer ein?

Disclaimer aus Transparenzgründen: Ich arbeite bei einer Versicherung. Meine Ansichten in diesem Artikel stellen meine private Meinung dar.

7 Replies to “Was passiert, wenn du im Alter zum Pflegefall wirst? // Finanzielle Auswirkungen von Pflegekosten”

  1. Hallo Jenni,

    die R + V bietet Pflegeversicherungen an, nicht? Diese „Studie“ soll wohl klar machen, dass man nicht um eine zusätzliche Pflegeversicherung herumkommt, wenn man nicht gänzlich verarmen will. Als jemand der mit dem Bereich Pflege zu tun hat (1. meine Frau wurde schon mit 40 pflegebedürftig, 2. ich arbeite seit Neuestem in diesem Berufsfeld) könnte ich viel sagen zur Interpretation der genannten Zahlen. Nur ein Beispiel: Die Pflegedauer ambulant beträgt ca. 8 Jahre, richtig, im Pflegeheim aber oft nur wenige Monate – davon steht in dem Artikel der R+V allerdings nichts.
    Ich denke, man sollte sich von dem „Kostenfresser Pflegeheim“ nicht zu sehr ängstigen, die Zukunft liegt ganz klar in der ambulanten Pflege und da kommt man mit den Pflegesachleistungen + Eigenkapital ganz gut hin.

    Etwas ganz anderes ist von grösster Wichtigkeit: Dass man sich zur rechten Zeit nach einer barrierefreien Wohnung umschaut. Kein Problem? Doch, denn es gibt extrem wenige Wohnungen, die wirklich barrierefrei sind, ich würde schätzen, weniger als 2 % aller verfügbaren Wohnungen.

    Sollte man aber doch im Pflegeheim landen, zahlt nach dem Vermögensaufbrauch die Pflegekasse die Heimkosten weiter und man bekommt sogar noch 110 € pro Monat Taschengeld obendrauf, viel mehr kann oder will man im Pflegeheim eh nicht ausgeben.
    Fazit von mir: Ich würde keine Pflegeversicherung abschliessen.

    1. Hallo,
      ich denke auch, dass die Kosten der vollstationären Pflege oft als „Schreckgespenst“ genutzt werden, das habe ich ja deswegen auch bewusst so formuliert. Man muss allerdings auch bedenken: Nicht jede Situation ist für eine ambulante Pflege geeignet.
      Auf welche (kleinen und großen) Risiken man seinen Finanzplan ausrichten will, muss man am Ende selbst entscheiden. Nicht alles im Leben können wir ausschließen oder versichern.
      Liebe Grüße
      Jenni

  2. Ergänzend sei noch erwähnt, dass es auch gute, günstigere Alternativen gibt, vor allem Betreutes Wohnen oder solidarische Wohngemeinschaften, oder – wer sich das vorstellen kann – 24 Stunden-Pflege durch osteuropäische Pflegekräfte.
    Auch ein Umzug nach Polen, Ungarn, Bulgarien usw. (Stichwort „Geoarbitrage“) kann sich durchaus lohnen, dort sind die Pflegeheimkosten deutlich günstiger, man bekommt zwar im EU-Ausland – glaube ich – nur das Pflegegeld, aber keine Pflegesachleistungen bezahlt, aber es rechnet sich trotzdem.
    Es lohnt sich jedenfalls, seinen Blick zu weiten…
    LG
    Steffen

    1. Hallo Steffen,
      vielen Dank für deine Ergänzungen. Alles sehr gute Punkte, die zeigen, dass es viele Lösungsmöglichkeiten gibt.
      Viele Grüße
      Jenni

  3. Interessanter Weg zur Herleitung des Fire Budgets, es muss für 2 Pflegeplätze reichen. Das gibt peace of mind. In unserem Budget wären diese Positionen auch abgedeckt 😉

    1. Hallo Georg,
      als worst worst case Szenario ist diese Rechnung doch einen Blick wert, oder?
      Fand es auch beruhigend, auch wenn ich es vorher nie so betrachtet hatte.
      Viele Grüße
      Jenni

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.