Wie bist du zu FIRE gekommen? // Hintergründe

Freiheitsstatue mit Fackel
Lesezeit: 8 Minuten

Den Begriff FIRE (Financially Independent, Retired Early) kannte ich 2013 noch nicht als mein Papa in Rente ging. Er hasst es, wenn ich das so formuliere. Denn „die Rente“ beginnt für ihn erst mit den offiziellen Zahlungen der Rentenversicherung. Und das war bei ihm zu dem Zeitpunkt noch viele Jahre weit weg. Ich habe das damals gar nicht so genau durchdacht, aber heute finde ich es umso beeindruckender. Er konnte „einfach so“ entscheiden, nicht mehr arbeiten zu müssen – viele Jahre bevor er von der Rentenversicherung Monat für Monat Geld überwiesen bekommen würde.

Ein paare Jahre später – es muss etwa 2015 gewesen sein – denn ich war da bereits nicht mehr Student, habe ich dann durch verschiedene reißerische Clickbait-Überschriften („Dieser Mann ist mit vierzig bereits in Rente – und gar kein Millionär“) in meinem Facebook-Newsfeed von dem aus Amerika kommenden Konzept „FIRE“ erfahren.

Tech-Bro oder Frugalist?

Wenn man das erste Mal von FIRE liest, dann ist es meist eine von zwei Geschichten (oder Abwandelungen hiervon):

Der „Tech-Bro“

Pepper, ein kleiner Roboter mit menschlichem Aussehen
Auch eine Art „Tech Bro“

Ein Amerikaner, der durch seinen IT-Job schon mit 21 Jahren deutlich mehr als Hunderttausend Euro (oder eben Dollar) verdient, davon irgendwie hinbekommt, 70% zurückzulegen und so mit 30 Jahren in Rente gehen kann, weil er gleichzeitig noch geschafft hat, ein Haus, das er für 250.000 USD erworben hat durch handwerkliches Geschick und viel Wochenendarbeit so aufzumotzen, dass er es für 600.000 USD wieder verkaufen kann.

Es gibt viele Gründe, warum dieses Modell wahrscheinlich für die wenigsten ein realistischer Weg zu FIRE ist:

  • Das vergleichsweise junge Berufseinstiegsalter in Amerika. Ich war zum Berufseinstieg 24 Jahre und damit vergleichsweise jung für meine Generation in Deutschland, wo Einschulung mit 7 Jahren, 13 Jahre Schule (G13), 1 Jahr Wehrdienst/Zivi, 5+ Jahre Studium komplett normal sind/waren.
  • Das vergleichsweise hohe Einstiegsgehalt für IT-Jobs in Amerika. In Deutschland liegt der Durchschnittslohn für alle Vollzeitarbeitnehmer bei ca. 45 Tsd. €. Das Einstiegsgehalt eines Diplom-/Masterabsolventen in Deutschland liegt bei 46 Tsd. €.
  • Die vergleichsweise geringen Belastung durch Steuern / Sozialabgaben: Amerikaner zahlen auf ein Einkommen von 100 Tsd. € je nach Bundesstaat durchschnittlich 25-30% Steuern. In Deutschland würde man von diesem Einkommen ca. 50% an den Staat abgeben (man bekommt dafür natürlich auch viel mehr als Amerikaner vom Staat bekommen, z.B. eine universelle Krankenversicherung, 12 Monate Arbeitslosengeld, mautfreie Straßen, etc.)
  • Die vergleichsweise gute Entwicklung des Aktienmarkts bzw. Immobilienmarkts: Gerade in Zeitungsartikeln wird auf Grund der notwendigen Verkürzung selten darauf eingegangen, wie (außergewöhnlich) gut die Investments der im Artikel beschriebenen Person funktioniert haben. Um innerhalb von 8-9 Jahren in Rente gehen zu können, muss der Aktienmarkt zwangsläufig „mitspielen“. Dass die langfristige durchschnittliche Rendite von Aktieninvestments bei 6-8% pro Jahr liegt bringt einem gar nichts, wenn man innerhalb seiner kurzen Sparphase erst einmal eine 24-monatige Rezession durchstehen muss.

Ein Rechenbeispiel:

Die Rendite einer Einmalanlage in einen MSCI World ETF für die Jahre 2002 bis 2010 lag z.B. bei -0,4% pro Jahr, wohingegen man in der gleichen Zeitspanne von 8 Jahren von 2009 bis 2017 13,6% pro Jahr Gewinn einfahren konnte. Bei so kurzen Zeitspannen gehört einfach eine große Portion Glück dazu, dass sich das eigene Geld ausreichend stark vermehrt, um in Rente gehen zu können. Zum Glück spielt der Startzeitpunkt bei langen Anlagehorizonten von 20+ Jahren keine große Rolle mehr.

Was in diesen Artikeln meist nicht steht

Oft habe ich bei solchen Artikeln versucht, noch mehr über den vorgestellten „Tech Bro“ herauszufinden. Nach der Lektürse dieser Artikel bleiben noch viele Fragen offen wie z.B.

  • „Wie konnte diese Person sich das Studium ohne Aufnahme eines Studienkredits finanzieren?“ In Amerika beträgt die durchschnittliche Schuldenlast eines College-Absolventens 37 Tsd. USD
  • „Woher hatte diese Person das Eigenkapital, mit Anfang 20 ein (wenn auch günstiges) Haus zu erwerben, das dann durch viel Talent und Arbeit deutlich teurer verkauft werden konnte?“
  • Und: „Warum verdammt bin ich nicht sowohl super-talentierter Programmierer und gleichzeitig auch super-begabter Handwerker???“ 😉

Wenn solche oder ähnliche Geschichten in deutschen Medien erzählt werden, haben sie mich immer ein bisschen genervt. Ich freue mich, dass diese Menschen es geschafft haben, in jungen Jahren FIRE zu erreichen. Aber ihre Lebensgeschichte und ihr Weg dahin enthalten für mich kaum verwendbare Erkenntnisse. Zu anders sind die Rahmenbedingungen in Amerika (Steuern, Gehälter, Immobilienmarkt), zu anders ist meine Ausgangssituation.

Beim zweiten Typ Frührentner, der gerne in deutschen Zeitungsartikeln oder Fernsehbeiträge porträtiert wird, werden meist auch deutsche Vorbilder für den Bericht genutzt. Kann ich aus diesen Beispielen mehr für mich und mein Leben mitnehmen?

Der Frugalist

Ein frugales Mittagessen: Instant Ramen Nudeln
Instant Ramen Nudeln sind auch manchmal lecker

Ein Frugalist ist ein Mensch, der von Journalisten gerne mal bewusst als ein bisschen zu radikal, ein bisschen „geländeungängig“, ja ein bisschen verrückt dargestellt wird. Es geht hier meist um Menschen, die es schaffen, mit deutlich weniger Geld auszukommen als ein Durchschnittsdeutscher. Oft geht es dabei um monatliche Ausgaben in Höhe von ca. 700-1000€ pro Monat, also ca. der 1,5-fache bis doppelte Hartz IV Satz, je nachdem wie man die Miete berücksichtigt. Wie das geht? Glaubt man den Medienberichten, dann ernähren sich Frugalisten mit Leidenschaft von Kartoffelbrei und Kichererbsen (ist ja auch total gesund, kein Fleisch zu essen!), machen Urlaub mit Zelt und Fahrrad an der Mecklenburgischen Seenplatte und reparieren bereits zum dritten Mal erfolgreich den Föhn, den sie schon von ihrem Opa geschenkt bekommen haben.

Klar, ich übertreibe jetzt vielleicht ein bisschen, aber ihr wisst, was für Geschichten ich meine.

Als Person, die selbst von FIRE träumt, bewundere ich diese Menschen! Wie gerne würde ich so sein, so abgeklärt und genügsam! Ich wünschte, ich wäre genauso cool und vollkommen gefeit gegen die Instagram-Kultur des ständigen Sich-Vergleichens, gegen die „Lifestyle Inflation“, also die schleichende Zunahme des eigenen Lebensstils (und damit des eigenen Ausgabeniveaus). Auch wenn mich meine Freunde gerne „Dagobert“ nennen, ist dieses Modell für mich (und wahrscheinlich die meisten anderen) nicht realistisch:

  • Jeder hat bereits Hobbys und Vorlieben bei der Freizeit- und Lebensgestaltung bevor er die FIRE-Idee entdeckt. Je nachdem, wie man aufgewachsen ist, können das sehr unterschiedliche Dinge sein, die mal mehr, mal weniger mit Frugalismus vereinbar sind (wie z.B. Fahrrad oder Skateboard fahren als Hobbys, Kartoffelbrei als Leibspeise, etc.). Passen die eigenen Hobbys so gar nicht zum Frugalismus-Lifestyle wird es wahrscheinlich schwer, seine eigenen Präferenzen radikal zu ändern, ohne an gefühlter Lebensqualität einzubüßen.
  • Das gleiche gilt für den eigenen Lebensentwurf: Es ist schwer, sich von gesellschaftlichen und vor allen Dingen auch familiären Erwartungen freizumachen, wie ein Erwachsenenleben auszusehen hat. Ein Lebensstandard auf „Studentenniveau“ wird ab einem gewissen Alter und in gewissen Kreisen als „unnormal“ angesehen. Damit muss man als Frugalist klarkommen. Besonders kniffelig wird das ganze beim eigenen Freundeskreis und dem Partner. Und wer Kinder plant, bringt damit noch eine zusätzliche Variable in die eigenen Pläne.
  • Ein frugalistisches Leben heißt, nicht alles mitzumachen, was als „normal“ gilt heutzutage. Je radikaler jedoch der eigene Verzicht wird, desto schwieriger wird es, Personen zu finden, die „mitziehen“ oder zumindest akzeptieren, wie man sich entschieden hat, sein Leben zu führen. Man muss sich also Freunde (und einen Partner) suchen, die ähnliche Vorstellungen vom Leben habe.

Ein Beispiel:

Wenn man ehrlich ist, braucht man als Bewohner einer Großstadt wahrscheinlich kein Auto. Freunde, die trotzdem eins haben, akzeptieren die eigene Entscheidung gegen ein Auto meist ohne, dass das Thema je wirklich aufkommt.

Drei Personen, die sich mit Kaffee bzw. Cappuccino zuprosten
Ein typisches „stock photo“ – wer bitte protest sich mit Cappuccino zu?

Stellen wir uns jetzt aber folgende hypothetische Situation vor: Man arbeitet in einem Unternehmen, in dem alle Kollegen des eigenen Teams jeden Tag nach dem Mittagessen gemeinsam in der angesagten Kaffeebar gegenüber einen Cappuccino trinken. Man selbst ist aber aus Kostengründen nicht bereit, jeden Werktag 3€ auf den Tisch zu blättern und geht deswegen erst gar nicht mit in das angesagte Café, da die Besitzerin einen vermeintlich schief anschaut, wenn man nichts bestellt und trotzdem die wenigen Plätze besetzt, die sonst für zahlende Kundschaft zur Verfügung stehen würden.

In diesem – zugegebenermaßen etwas konstruierten Fall – verpasst man vielleicht wichtige Informationen (ja, auch „Klatsch und Tratsch“ kann wertvoll sein!). Und das kann tatsächlich auch Einfluss auf die eigene Karriere haben (z.B. wenn man erst zu spät erfährt, dass eine bestimmte Position frei geworden ist). Der eingefleischte Frugalist erwidert darauf wahrscheinlich, dass ihm „Karriere“ sowieso nicht so wichtig ist. Das ist natürlich auch okay. Es hilft aber auch beim sparsamsten Lebensstil, Karriere zu machen im Sinne von „schneller mehr Geld verdienen“, um FIRE in kürzerer Zeit zu erreichen.

Ganz befreien von gesellschaftlichen, sozialen und familiären Erwartungen können sich wahrscheinlich nur die wenigsten. Ich jedenfalls kann es nicht. Oder nicht so radikal, wie es für einen „echten Frugalisten“ notwendig ist. Und Spaß soll FIRE ja auch noch machen! Das ist ganz hedonistisch sogar bei den meisten FIRE-Anhängern der Hauptzweck. Frugalismus – im von den Medien gerne porträtierten, recht radikalen Sinne – ist für mich kein gangbarer Weg. Trotzdem bin ich natürlich schon Frugalist in dem Sinne, dass ich nicht alles Geld, was ich ausgeben könnte, auch ausgeben. Sonst würde das nichts werden mit dem Frühruhestand.

Meine eigene Definition von FIRE

Trotz dieser doch recht einseitigen (bzw. zweiseitigen?) Berichterstattung hat mich das FIRE Konzept schnell fasziniert, gerade weil ich zu dem Zeitpunkt miterleben konnte, wie gut es meinem Vater mit seinem frühzeitigen Ruhestand ging: Keine Spur von Langeweile und auch keine Einschränkungen durch übertriebene Sparsamkeit. Je mehr ich über FIRE gelesen habe, desto klarer wurde mir: Das will ich auch schaffen, und zwar so früh wie möglich!

Für mich heißt FIRE vor allen Dingen, mehr Zeit zu haben, um neues ausprobieren und lernen zu können. Ich liebe es, kreativ zu sein und DIY-Projekte zu starten. Wenn ich einen aufwändigen Kuchen backe und dekoriere, einem Menschen durch ehrenamtliche Arbeit helfe oder ein inspirierendes Buch fertig lese geht es mir großartig. Doch leider bleibt für diese Dinge durch meinen Beruf kaum Zeit und – wenn ich ehrlich bin mit mir selbst – wahrscheinlich auch manchmal einfach nicht genug Energie (auch wenn es natürlich theoretisch möglich wäre, nach dem Abendessen von 21 bis 23 Uhr noch ein kleines DIY-Projekt einzuschieben vorm Schlafen oder Sonntags noch eine ehrenamtliche Aufgabe zu übernehmen (letzteres habe ich tatsächlich über ein Jahr lang neben dem Vollzeit-Beruf gemacht). Versteht mich nicht falsch, ich mag meinen Job sehr gerne und gehe mit voller Motivation an meine Aufgaben – nicht arbeiten wäre aber trotzdem besser, oder?

Oft wird von Anhängern der FIRE-Bewegung als Motivation auch der Wunsch nach mehr Reisen, fremden Ländern und Füßen im Sand genannt. Klar, wer reist nicht gerne? In meinen Zukunftsplänen bleibt es aber bei „normalen“ Ferienreisen – ein Leben aus dem Koffer, an immer neue Orten, ständig unterwegs – das wäre für mich eher stressig als erholsam. Wie ich mir meine FIRE-Zeit im Detail vorstelle, beschreibe ich im nächsten Artikel.

Von der Idee zur Entscheidung

Die Idee, auf FIRE hinzuarbeiten, schwirrte so ab 2016 also immer mal wieder in meinem Kopf herum. Ich las immer mehr Blogs und Artikel und beschäftigte mich intensiver mit meinem Geld, insbesondere meinem Aktiendepot. Je mehr ich las und die Rechnungen der anderen Blogger anschaut, desto mehr merkt ich: Das ist gar nicht so unrealistisch, FIRE zu erreichen.

Ich überschlug im Kopf ein bisschen meine Ausgaben und Einnahmen, meine Sparrate und den Grundstock an Vermögen, den ich damals schon im Depot hatte. Bei den Ausgaben rechnete ich nicht nur mit meinem Anteil an der Miete und den Nebenkosten, sondern nahm eine Summe an, die für meinen Freund Christoph und mich eigentlich ausreichen sollte. Das war allerdings etwas schwierig einzuschätzen, denn ich wusste zwar, was wir gemeinsam ausgaben und was ich als Einzelperson zusätzlich im Jahr auf den Kopf haute, aber bei Christoph war mir seine Einkommens- und Ausgabensituation weniger klar. Ich wusste, was er monatlich verdiente und ich wusste auch, dass er am Ende des Monats meist kaum noch Geld auf dem Konto hatte. Aber wofür gab er das eigentlich alles aus? Christoph kannte FIRE damals noch nicht, es ist ja auch eher ein Nischenkonzept.

Seit wir beide angefangen haben zu arbeiten, haben wir ein gemeinsames Konto für die Haushaltsausgaben (Miete, Nebenkosten, Essen, etc.) und ein weiteres Konto für gemeinsame Sparziele (besondere Möbel und gemeinsame Urlaube). Beide Konten gehen planmäßig irgendwann auf Null, z.B. am Monatsende (beim Haushaltskonto) oder nach einem Urlaub (beim gemeinsamen Sparkonto). Auf diese Konten zahlt jeder von uns einen fixen Betrag ein, mit dem Rest des eigenen Einkommens kann aber jeder machen, was er will. Auf beiden Seiten herrschte jedoch ein gewisses Unverständnis dafür, was genau das eigentlich war, was der andere da mit seinem Geld eigentlich machte. Christoph fragt mich irgendwann:

„Immer sparst du nur! Was willst du überhaupt machen mit all deinem Geld?“

Christoph, bevor ich ihn von FIRE überzeugen konnte

Es damals auszusprechen – zum ersten Mal jemandem von meinem Plan zu erzählen – hat meine fixe Idee zu einem echten Plan gewandelt: Ich spare, um FIRE zu erreichen. Dieser Blog ist für mich jetzt wie ein weiterer Schritt in diese Richtung. Ich habe inzwischen zwar ein paar mehr Leuten von meinem Plan erzählt (und Christoph ist inzwischen auch mit an Bord, aber dazu später mehr), aber ein öffentlicher Blog ist noch einmal eine neue Dimension. Ich möchte den Blog nutzen als Ansporn, mich noch intensiver mit dem Thema FIRE zu beschäftigen und neues zu lernen – den ich habe noch viele offene Fragen.

Bist du selbst auf dem Weg zu finanzieller Unabhängigkeit? Wie definierst du finanzielle Unabhängigkeit bzw. FIRE für dich? Siehst du dich selbst als Frugalist oder passt der Begriff für dich nicht?

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3 Antworten auf “Wie bist du zu FIRE gekommen? // Hintergründe”

  1. Ich finde es gut, dass Du nicht so verbissen drauf bist wie manch andere Frugalisten, die sogar Leute, die gerne arbeiten, zum Ausstieg „auffordern“, weil doch das Geld jetzt schon reicht … Die Sorte mag ich vermutlich auch deshalb nicht so gerne, weil ich über zwanzig Jahre unter dem Existenzminimum verdient habe und somit eben extrem sparsam leben *musste*. Ich glaube, da wird sich noch manches Sparbrötchen umschauen, wenn es nach 5 Jahren retirement dann doch nicht mit so wenig Geld auskommt, wie es sich in der Ansparphase vorgestellt hat, als das Ganze noch freiwillig war …

    1. Hallo Christine,
      danke für deinen Kommentar! Wenn man sich tatsächlich deutlich früher aus dem Arbeitsleben verabschieden möchte, sollte man meiner Meinung nach nicht auf Kante nähen. Gleichzeitig ist es natürlich auch wichtig, nicht aus Angst vor Unsicherheit „noch ein Jahr mehr“ zu sparen (und noch eins, und noch eins, …). Das ist aber eine persönliche Entscheidung, wann man sich wohlfühlt (und mit welchem Betrag an Ersparnissen).
      Viele Grüße!

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