Investierst du per monatlichem Sparplan? // Vor- und Nachteile von Einmalinvestments

Münzen in regelmäßigem Muster
Lesezeit: 10 Minuten

Wer mit dem Investieren anfängt, dem wir meist als Einstieg ein ETF-Sparplan empfohlen. Dies ist bei vielen Banken bereits ab 25€ Sparrate pro Monat möglich und damit ideal für Investment-Neulinge. Auch ich hatte jahrelang einen Aktien-Sparplan, den ich aber inzwischen schon einige Jahre nicht mehr bespare. Stattdessen investiere ich inzwischen nur noch mit Einmalanlagen, nicht mehr durch regelmäßige Sparpläne. Heute möchte ich erklären, warum ich mich trotz der vielen Vorteilen von Sparplänen umentschieden habe.

Was sind Sparpläne und ihre Vorteile?

Alle gängigen Broker bieten Sparpläne an. Diese investieren meistens monatlich zu einem festen Datum eine feste Summe in ein vorher festgelegtes Wertpapier, meist einen Fonds bzw. ETF. Die möglichen Sparraten fangen dabei bei 25€ bzw. spätestens 50€ pro Monat an und sind manchmal auch nach oben begrenzt (z.B. auf 5.000€ monatlich bei der ING). Es gibt bei vielen Brokern eine Auswahl an kostenlosen Sparplänen. Die Gebühren pro Ausführung belaufen sich ansonsten auf geringe Einmalbeträge wie z.B. 1,50€ (bei DKB oder Flatex) oder einen niedrigen Prozentbetrag, z.B. 1,5% (bei comdirect und consorsbank).

Sind die geringen Gebühren tatsächlich gering?

Wer einen ETF-Sparplan wählt, der bei seiner Depotbank komplett kostenlos angeboten wird, kommt natürlich am günstigsten weg. Sollte man aber mit der Auswahl der kostenlosen ETF-Sparpläne nicht zufrieden sein und deswegen auf die kostenpflichtigen Alternativen ausweichen, sollte man die Kosten gerade bei kleinen monatlichen Sparraten auf jeden Fall im Auge behalten. Bei einer Sparrate von 50€ und einer fixen Gebühr von 1,50€ liegen die Kosten pro Sparplanausführung bei 3%. Hinzu kommen noch die jährlichen Kosten des ETFs selbst, sowie etwaige Verkaufsgebühren. Bei höheren Sparraten, z.B. 500€ pro Monat in einem ETF-Sparplan, sind die Angebote mit fixen Gebühren (z.B. rechnerisch 0,3% bei 1,50€) den prozentualen Modellen (immer 1,5%) dann deutlich überlegen. Es kommt also auf die Höhe des Investments an, ob die Gebühren tatsächlich gering sind.

Vergleicht man die Sparplanausführungsentgelte mit den Gebühren für reguläre Wertpapierkäufe, also Einmalanlage, sind die oben genannten prozentualen Kosten aber natürlich immer noch sehr günstig bei kleineren Summen. Bei der DKB zahlt man z.B. fix 10€ für alle Käufer unter 10.000€, also 2% bei einem Kaufvolumen von 500€ und ganze 10% Gebühren bei einem Kauf von 100€.

Eingeschränkte Auswahl?

Der neue Liebling unter den Finanzbloggern, der App-basierte Broker Trade Republic, bietet alle seine Sparpläne komplett kostenlos an. Dafür muss man aber bei der besparbaren ETF-Auswahl einige Abstriche in Kauf nehmen, denn bei Trade Republic sind nur ETFs von Blackrock (iShares) erhältlich. Auch bei vielen anderen Brokern ist die Auswahl der kostenlosen ETF-Sparpläne eingeschränkt. Das klingt allerdings dramatischer als es ist. Denn die Einschränkung auf meist 100-200 ETFs, unter denen sich auch viele einsteigerfreundliche Standardindizes wie MSCI World, MSCI Emerging Markets, etc. befinden, ist keine wirkliche Limitation.

Gibt es überhaupt Nachteile von Sparplänen?

Kalender
Ist der 18. eines Monats vielleicht ein viel besserer Sparplantermin als der Monatserste?

Von einigen Finanzanalysten wird als Kritikpunkt an ETF-Sparplänen manchmal ihr Ausführungszeitpunkt angeführt. Denn dein Sparplan auf den MSCI World Index wird genau wie der Sparplan anderer Investoren bei deiner Bank zum genau gleichen Zeitpunkt ausgeführt. Besonders häufig sind Sparpläne auf den 1. oder 15. eines Monats terminiert, da die Menschen zu diesem Zeitpunkt ihr Gehalt auf’s Konto bekommen und nach dem Motto „Pay Yourself First“ erst einmal die festen monatlichen Sparraten investieren. Durch diese Anhäufung von Kaufinteressenten zum 1. und 15. eines jeden Monats könnte der Kurs von beliebten ETFs in die Höhe getrieben werden.

Done is better than perfect!

Die vielleicht 0,3% Zusatzgewinn, die man duch eine Investition an einem anderen Tag des Monats als dem 1. erreichen könnte, sind die Grübelei meiner Meinung nach nicht wert. Wer denkt, er wäre schlauer als der Markt, der sollte wahrscheinlich sowieso keine ETFs kaufen, denn die bilden qua Konstruktion ja nur den Markt ab. Und wenn irgendwann mal richtig viel Geld im Depot ist, kann man sich immer noch über den idealen Sparplanausführungszeitpunkt Gedanken machen – allein mit dem aufschreiben des Worts ist man ja schon eine Zeit beschäftigt 😉 Vielleicht ein Projekt für meine RE-Zeit.

Der Vorteil von Sparplänen ist gerade, dass sie automatisch ablaufen. Ich muss mir also keine Gedanken um mein Investment machen. Geld auf dem nicht verzinsten Tagesgeld-Konto zu parken, um auf den optimalen Einstiegszeitpunkt zu warten, ist keine erfolgsversprechende Strategie. Ich erwarte mir von meinem Wertpapier-Depot ja gerade eine höhere Rendite als vom Giro- bzw. Tagesgeldkonto. Jeder Tag, den ich am Aktienmarkt investiert bin, hat also eine höhere erwartete Rendite als ein weiterer Tag auf dem Konto. Der aus meiner Sicht einzige rationale Grund, nicht direkt nach dem monatlichen Geldeingang zu investieren, sollten mögliche Gebührenvorteile sein, die sich bei Gebührenmodell mit pauschalen Kosten ergeben können:

Wenn man statt zwölf kleiner Summen mit jeweils 1,75€ Gebühr z.B. 4 größere Summen mit jeweils dieser pauschalen Gebühr investiert, kann sich ein kleiner Vorteil ergeben. Aber auch hier muss man die minimale Kostenersparnis mit dem Zusatzaufwand aufwiegen.

Disziplinierter Sparer?

Wer nicht monatlich automatisch per Sparplan investiert, der hat nicht nur mehr praktischen Aufwand mit seinen Investments, sondern wahrscheinlich auch mehr „emotionalen Aufwand“ bzw. ein sogenanntes moralisches Risiko-Problem (moral hazard). Wer seine monatliche Sparrate nicht auf zweites Konto überweist, sondern auf dem Girokonto behält, muss zunächst aufpassen, dass das für’s Wertpapierdepot bestimmte Geld nicht „aus Versehen“ doch für den normalen Konsum ausgegeben wird. Und selbst wenn man ein separates Sparkonto für die monatlichen Sparraten hat, werden sich immer wieder Situationen finden, in denen andere Sparziele, wie z.B. der Sommerurlaub, leider doch Vorrang vor dem Aktienkauf haben. Wer von sich selbst weiß, dass er diese Disziplin beim Geld-Aufteilen (mental accounting) nicht aufbringen kann oder will, dem empfehle ich ein Vielkontenmodell mit separatem Sparkonto ausschließlich für Aktienkäufe.

Disziplinierter Investor?

Beim Investieren per Einmalanlage gibt es aber im Vergleich zum Sparplan noch einen zusätzlichen moral hazard, selbst wenn es die geplanten Sparraten mit Disziplin und ohne Abzüge auf das Depot-Verrechnungskonto geschafft haben. Denn Sparpläne werden stur und „komme was wolle“ immer am gleichen Tag des Monats ausgeführt. Somit investierst du manchmal bei hohen und manchmal auch bei niedrigen Kursen. Da der investierte Betrag gleich bleibt, erwirbst du bei niedrigen Kursen mehr Anteile am Fonds. Mehr Anteile des Fonds bedeuten einen höheren Depotgesamtwert, wenn die Kurse wieder steigen. Diesen Effekt nennt man Durchschnittskosten- oder Cost-Average-Effekt. Es gibt ein paar Studien, die (angeblich) nachweisen, dass der Cost-Average-Effekt gar nicht zu einer positiven Rendite führe im Vergleich zu einer Einmalanlage.

Aus meiner Sicht ist zwischen den Optionen allerdings kaum ein sinnvoller Vergleich möglich. Denn der fleißige Investment-Neuling, der jeden Monat 100€ per Sparplan in sein Aktiendepot investiert, hat ja gerade nicht zufällig 1.200€ übrig zum Investieren als Einmalanlage im Januar. Die Frage nach einer möglichen Überrendite einer Einmalanlage stellt sich also bei den meisten Investoren gar nicht.

Lottoschein
Wer würde nicht gerne im Lotto gewinnen?

Wer heute durch einen Lottogewinn plötzlich 10.000€ sein Eigen nennt, und überlegt, ob er das Geld lieber sofort als Einmalanlage oder über einen monatlichen Sparplan investieren sollte, sollte diesen Betrag auf keinen Fall über die nächsten 8 Jahre in 100€ Monatsraten investieren. Denn jeder Cent, der nicht investiert ist, versauert in diesem Zeitraum ohne jegliche Rendite auf dem Konto und wartet nur darauf, endlich investiert zu werden. Da muss man kein Rechenkünstler sein, um den Vorteil der Einmalanlage zu erkennen. Aber wie oft steht man tatsächlich vor dem Problem, überraschend 10.000€ per Einmalanlage oder Sparplan investieren zu können?

Keine Regel ohne Ausnahmen

In sehr volatilen Märkten, wie wir sie aktuell gerade erleben, kann es Sinn ergeben, ein hohes Einzelinvestment auf z.B. 3 kleinere Einzelanlagen im Abstand von wenigen Monaten aufzusplitten. Ob das am Ende wirklich eine höhere Rendite bringt, ist mathematisch gesehen auf Basis der Aktienkursentwicklung der letzten 100 Jahre zweifelhaft. Aber manchmal kommt es ja auch nicht auf das allerletzte Prozentpünktchen Rendite an, sondern eher um die eigenen Emotionen beim Investieren. Wer jetzt schon weiß, dass sie sich jahrelang ärgern würde (oder noch schlimmer: mit Wertpapierinvestments aufhören würde), wenn sie kurz nach dem Investment eine Korrektur von -10% oder einen Börsencrash von -40% miterlebt, für den ist das Aufteilen in mehrere Tranchen vielleicht die bessere Wahl. Wenn du so langfristig besser schlafen kannst und den Spaß am Investieren behälst, teile für dich hohe Einmalbeträge gerne in mehrere kleinere Beträge auf, die du dann nach und nach investiert.

Meine Empfehlung

Achte darauf, dass die Kosten durch die Aufteilung auf kleinere Summen nicht (zu stark) steigen und schreibe dir vorher einen konkreten Investitionsplan mit festgelegten Daten! Denn wer aktuell auf Grund der schwankenden Märkte nervös ist, und daher lieber in drei Tranchen statt einem Einmalbetrag investieren möchte, der wird vielleicht auch in 2 Monaten nicht glücklicher auf die Börsenkurse schauen. Falls die Kurse auch dann noch stark schwanken und du daher doch lieber noch ein bisschen wartest mit der 2. Tranche deines Investments…und dann noch ein bisschen wartest… und dann noch ein bisschen…dann kann es gut sein, dass du ewig auf den perfekten Einstiegszeitpunkt wartest, wo sich „die Börsen wieder beruhigt haben“ und die wieder steigenden Kurse so (zum Teil) verpasst. Dagegen hilft ein konkreter Plan, wie du deinen Einmalbetrag in welchen Raten an welchen Tagen investieren willst – oder doch alles auf einmal investieren, sobald es für das Investment verfügbar ist.

Börsenkurse
Als Investor muss man sich an das Auf und Ab der Börsen gewöhnen

Dieser moral hazard ist allerdings nicht nur in großen Krisen relevant, sondern kann dir auch in „normalen“ Monaten begegnen.

  • Eigentlich wolltest du deine monatlichen Sparraten auf Grund der niedrigeren Gebühren einer größeren Einmalanlage alle 4 Monate investieren
  • Aber heute hast du in „Börse vor Acht“ gehört, dass morgen die Kurse auf Grund von positiven Nachrichten zu „Thema X“ steigen könnten
  • Dann wartest du lieber noch einen Tag länger und hoffst, dass die Kurse übermorgen wieder fallen, sodass du wieder niedrigere Einstiegskurse mitnehmen kannst, oder?
  • Und was ist, wenn die Kurse die nächsten 7 Tage nur eine Richtung, nämlich aufwärts, kennen?
  • Schlussendlich investierst du vielleicht mit einer Woche Verspätung im Vergleich zu deinem ursprünglichen Plan und ärgerst dich, dass du die kleine Kursralley nicht mitgenommen hast?

Wer sich immer wieder in Erinnerung ruft, dass Aktien am besten für einen Anlagehorizont von mehr als 15 Jahren geeignet sind, den sollten solche Szenarien emotional kalt lassen. Wer das nicht kann, der sollte sich – quasi zum Selbstschutz – einen möglichst detaillierten Plan für alle Einmalanlagen setzen (und diesen auch befolgen), um sich nicht hinterher über die eigenen Entscheidungen ärgern zu müssen. Und wenn das mit dem Nicht-Ärgern-über-die-eigenen-Entscheidungen nicht klappt, dann sind die sturen, automatisierten Sparpläne eindeutig die bessere Wahl.

Meine Investments mit Onvista Freebuys

Die Kostenersparnis ist einer der Gründe, warum ich persönlich aktuell nicht mehr per Sparplan investiere. Bei meiner ersten Depotbank, der ING, kostet ein Wertpapierkauf 4,90€ Gebühr plus 0,25% des Kaufwerts, maximal 69,90€ (d.h. erst ab 26.000€ Kaufvolumen wird es nicht mehr teurer). Wenn ich 10.000€ investiere, müsste ich also bei der ING 29,90€ Gebühren zahlen.

Daher habe ich 2019 ein zweites Depot bei Onvista eröffnet, die damals noch das Freebuy-Depot im Angebot hatten. Hat man im Durchschnitt mehr als 2.000€ auf dem Verrechnungskonto, gibt es dafür im Folgemonat einen sogenannten Freebuy. Mit diesen Freebuys zahlt man nur die sogenannte Handelsplatzgebühr in Höhe von 2€. Da meine monatliche Sparrate bereits über diesem Freebuy-Mindestbetrag liegt, könnte ich also jeden Monat meine Sparrate zum Fixpreis von 2€ investieren.

Das wären Kosten von ca. 0,06% und damit ungefähr die Größenordnung an Gebühren, die ich auch mit einem monatlichen Sparplan bei einer Bank mit einem fixen Gebührenmodell (z.B. 1,50€ pro Sparplanausführung wie bei bei DKB oder Flatex) bei hohen monatlichen Sparraten erreichen könnte. Da ich nicht jeden Monat investiere, sind die tatsächlichen Kosten pro Kauf noch etwas niedriger.

Aktuell bietet Onvista dieses Depotmodell für Neukunden leider nicht mehr an. Wer mehr über eine mögliche aktuelle Depotalternative bei Onvista, andere aus Kostengesichtspunkten interessante Broker und die – meiner Meinung nach – neben den Kosten wichtigsten Kriterien bei der Brokerwahl lesen möchte, dem empfehle ich meinen Jahresrückblick vom Jahreswechsel.

Ein bisschen Spaß muss sein…

Ein weiterer, absolut nicht rationaler, Grund, warum ich nicht stur per Sparplan investiere, ist die Tatsache, dass es mir Freude macht, bei jedem neuen Kauf, etwa alle 3-6 Monate neu zu überlegen, in welche Wertpapiere ich investieren möchte. Ich führe kein systematisches Rebalancing durch. Stattdessen versuche ich, mein Depot durch neue Käufe weg zu bewegen von meinem durch „Home Bias“ stark deutschlandlastigen Portfolio.

Obwohl ich versuche, auch durch die Recherche für diesen Blog, mir immer mehr Wissen über optimale Portfoliostrukturen anzueignen, bin ich sicherlich noch lange kein Börsenprofi. Meiner Meinung nach muss man das auch nicht sein, bevor man anfängt zu investieren. Insbesondere, wenn man – wie ich – sowieso in eher „langweilige“, breit gestreute ETFs investiert, kann man gar nicht so viel falsch machen, wenn man halbwegs auf niedrige Gebühren achtet.

Ich kenne mich und weiß, dass ich, sobald ich erstmal einen Sparplan hätte, wahrscheinlich aufhören würde, mich regelmäßig mit meinem Portfolio zu beschäftigen. Das ist bei einer „Buy and Hold“-Strategie an sich kein Problem, sondern eher positiv. Ich könnte mir mit einem automatisierten Sparplan aber dann relativ schnell passieren, dass mein Portfolio in eine andere Richtung nicht mehr ausbalanciert ist. Eine Imbalance in meinem Portfolio, nämlich ein starker Europa-Fokus ist z.B. erst durch einen Sparplan entstanden, den ich ohne großes Nachdenken jahrelang habe laufen lassen. Das kann am Anfang eines Investorlebens noch schnell passieren, wenn die jährliche Sparrate groß ist im Vergleich zum bereits vorhandenen Vermögen.

Jungen lachen auf einer Wiese mit Laptops
Investieren muss auch ein bisschen Spaß machen, wie diesen beiden Jung-Investoren hier

Für mich passt’s aktuell…

Meine aktuelle Investmentstrategie, mit einzeln ausgewählten, größeren Einzelinvestments, bietet für mich aktuell die beste Kombination aus Kosten/Rendite, Aufwand und Spaß am Recherchieren und Auswählen von ETFs und Aktien. Vielleicht könnte ich noch etwas mehr Rendite herausholen, wenn ich meine monatliche Sparrate immer schnell in den Markt investiere und das Geld nicht bis dahin unverzinst auf einem Verrechnungskonto liegt. Diesen kleinen „Luxus“ gönne ich mir aktuell aber gerne. Obwohl ich ein disziplinierter Sparer bin, was durch Daueraufträge nach Gehaltseingang keine besondere Leistung ist, und auch diszipliniert (ohne vermeintliches Market Timing) investiere (auch ohne Sparplan), ist mir ein ganz diszipliniertes Investment „nach Lehrbuch“ nur in 2 oder 5 spezifische ETFs doch etwas zu langweilig 😉

…vielleicht ändere ich es auch mal

Vielleicht ist es aber ein gutes Projekt für eine der dieses Jahr wohl anstehenden „Staycations“, meine Investmentsstrategie zu optimieren durch die Kombination eines monatlichen Sparplans, den ich dann z.B. alle 3 Jahre neu aussuche, um eine Imbalance zu vermeiden, und weiterhin größeren Einzelinvestments alle paar Monate mit den Onvista Freebuys. Vielleicht mache ich es auch nicht. Ich sehe mich selbst in der laut nach Finanzwesir höchsten Phase der Entwicklung eines Anlegers: „Buddhistischer Gelassenheit“.

Investierst du per Sparplan? Welche Kosten hast du bei jeder Sparplanausführung? Vermisst du bei den kostenlosen Sparplänen deines Brokers bestimmte ETFs? Wie sehr achtest du auf die Kosten deiner Käufe? Welche anderen Aspekte sind dir bei der Wahl deines Brokers und deiner Investmentsstrategie noch wichtig?

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